USB-Sticks mit eigener Vendor ID und Product ID – Maßgeschneiderte Identifikation auf Controller-Ebene

Was sind VID und PID?

Jeder USB-Stick meldet sich beim Anschluss an einen Computer mit bestimmten Erkennungsdaten – dazu gehören:

  • Vendor ID (VID): Die Herstellerkennung – ein vierstelliger Hexadezimalwert, der dem jeweiligen USB-Hersteller zugewiesen ist. Beispiel: VID_1234.
  • Product ID (PID): Die Produktkennung – ebenfalls ein vierstelliger Wert, der das jeweilige Produktmodell beschreibt. Beispiel: PID_5678.

Diese beiden Werte bilden zusammen mit der Seriennummer den „digitalen Ausweis“ eines USB-Geräts. Betriebssysteme nutzen diese Informationen zur Erkennung und Treiberzuordnung. Für Sicherheits- und Spezialanwendungen lassen sich VID und PID jedoch gezielt einsetzen – vor allem, wenn sie individuell angepasst wurden.


Warum VID und PID ändern?

Durch die gezielte Anpassung von VID und PID wird ein USB-Stick zu einem eindeutig definierten Gerät. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten:

  • Zugriffsprüfung: Ihre Software oder ein Makro prüft, ob genau der richtige Stick angeschlossen ist.
  • Kopierschutz: Eine Datei (z. B. Excel, PDF, EXE) lässt sich nur starten, wenn VID + PID korrekt sind.
  • Geräteemulation: Der Stick wird vom System als ein ganz bestimmtes Gerät erkannt – z. B. als „eigenes Produkt“.
  • Whitelisting: In Unternehmen können nur autorisierte USB-Sticks mit bestimmter VID/PID verwendet werden.
  • Hardwarebasierte Lizenzierung: Software läuft nur bei korrekter Hardwarekennung – ohne Online-Registrierung.

Wie läuft die Modifikation ab?

Das Ändern von VID und PID erfolgt nicht auf Dateiebene, sondern direkt im Firmware-Controller des USB-Sticks. Dafür sind tiefere Eingriffe notwendig, die mit unserem fundiertem Fachwissen möglich sind.

Unser Ablauf im Detail:

  1. Stickauswahl: Wir verwenden gezielt Modelle mit modifizierbarem Controller (z. B. von SMI, Chipsbank, Phison).
  2. Parameter-Definition: Sie nennen uns die gewünschte VID und PID – oder wir generieren passende Werte.
  3. Firmware-Schreiben: VID und PID werden fest im Controller hinterlegt.
  4. Systemtest: Der Stick wird an mehreren Systemen auf korrekte Erkennung geprüft.
  5. Optional: Seriennummer & Name: Kombinierbar mit einer festen Seriennummer oder Gerätebezeichnung.

Praxisbeispiel: Excel-Datei mit VID/PID-Kontrolle

Ein Excel-Dokument enthält einen kleinen VBA-Code, der beim Öffnen prüft:

  • Ist ein USB-Stick mit VID_0001 und PID_0002 angeschlossen?
  • Wenn ja → Dokument wird geöffnet.
  • Wenn nein → Meldung erscheint: „Dies ist nicht der offizielle Datenstick von HÄGELE Datenservice.“

Ergebnis: Die Datei ist selbst bei vollständiger Kopie wertlos – wenn der USB-Stick nicht mitgeliefert wird.


Vorteile der VID/PID-Modifikation

  • Hochwertiger Hardwareschutz ohne zusätzliche Software
  • Unverwechselbare Kennung für autorisierte USB-Geräte
  • Einfache Abfrage in Programmen oder Skripten
  • Kompatibel mit Windows, macOS und Linux
  • Erweiterbar um Seriennummer, Gerätetyp oder Schreibschutz

Für wen ist diese Lösung ideal?

Unsere VID/PID-Anpassung richtet sich an:

  • Softwareentwickler, die Gerätebindung und Lizenzschutz kombinieren wollen
  • Systemhäuser, die USB-Sticks für autorisierte Konfigurationen bereitstellen
  • Sicherheitsverantwortliche, die Hardware-Zugriffe auf Firmenrechner reglementieren möchten
  • Anbieter digitaler Inhalte, die ihre Daten vor unberechtigtem Zugriff schützen wollen

HÄGELE Datenservice – Ihr Partner für maßgeschneiderte USB-Sticks

Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Modifikation von USB-Controllern sind wir Ihre Experten für professionelle Hardwareanpassung. Unsere Sticks sind individuell konfiguriert, getestet und dokumentiert – bereit für den sofortigen Einsatz.


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